Monteverde, italienische Gemeinde in der Region Kampanien
Monteverde ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Avellino in den Hügeln Oberitaliens, die etwa 740 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Der Ort wird von grünen Feldern, Weinbergen und zwei Flüssen geprägt und besticht durch Steinbauten mit engen Gassen, eine Baronialburg aus der Zeit der Langobarden und die Kathedrale Santa Maria di Nazareth im Zentrum.
Die Gemeinde wurde ursprünglich von Langobarden gegründet und diente zum Schutz der Grenzen des Herzogtums Benevent. Die Baronialburg wurde später im 15. Jahrhundert durch die Aragonesen erweitert und umgebaut, wobei neue Strukturen hinzugefügt wurden, die die verschiedenen Phasen seiner langen Geschichte widerspiegeln.
Der Name Monteverde stammt aus lateinischen Worten und bedeutet 'grüner Berg', was die Verbindung der Gemeinde zur Natur widerspiegelt. Die Bewohner bewahren Traditionen durch lokale Feste wie das Fest des heiligen Michael und das Fest Unserer Lieben Frau vom Schnee, bei denen sich die Gemeinschaft zu Prozessionen und gemeinsamen Mahlzeiten trifft.
Der Ort ist für Besucher zu Fuß leicht zu erkunden, mit engen gepflasterten Gassen und mehreren Wanderwegen wie dem Serro della Croce Path, der für Menschen mit unterschiedlichen Mobilitäten zugänglich ist. Lokale Cafes und Geschäfte verkaufen regionale Produkte wie Käse, Cured Meats und handgemachte Pasta, daher ist es ideal, sich Zeit zum Bummeln zu nehmen und die Umgebung langsam kennenzulernen.
Das Gebiet verfügt über den malerischen Lake Saint Peter, der von Wald umgeben ist und Picknickplätze für Besucher bietet. Das M.I.GRA Museum zeigt neun Räume, die die Rolle von Frauen in Landwirtschaftsgemeinschaften und die Geschichte des Weizenanbaus und Bauernlebens dokumentieren.
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