Serino, italienische Gemeinde
Serino ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Avellino in Kampanien, die auf einem Hügel etwa 400 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Ortschaften auf beiden Seiten des Flusses Sabato und wird von dichten Kastanienwäldern und grünen Feldern umgeben, die das charakteristische Landschaftsbild prägen.
Serino entstand an der Stelle des antiken Sabatia und wurde von den Sabatini-Völkern gegründet, die sich im zweiten Jahrhundert vor Christus dort niederließen. Eine römische Wasserleitung, die unter Kaiser Claudius gebaut wurde, versorgte die Region mit Wasser und machte Serino zu einem wichtigen Ort der Antike, dessen Einfluss bis zur Wasserversorgung Neapels reicht.
Der Name Serino stammt aus der antiken Bezeichnung Sabatia und verweist auf die alten Sabatini-Völker, die sich hier niederließen. Heute prägen traditionelle Feste wie das Kastanienfest im Herbst und das Fest des Heiligen Franziskus das Leben und zeigen, wie die Gemeinschaft ihre Geschichte und lokalen Produkte bewahrt.
Der Ort ist leicht von Avellino erreichbar und hat einen nahegelegenen Bahnhof sowie eine Autobahnanbindung. Die beste Zeit zum Wandern und Erkunden ist von Mai bis Oktober, wenn das Wetter mild ist und die Kastanienbäume grün und üppig wachsen.
Der Ort war in der Antike Standort eines bemerkenswerten römischen Aquädukts unter Kaiser Claudius, das mehr als zwei Jahrtausende später immer noch Neapel mit Wasser versorgt. Dieses Ingenieurswerk zeigt, wie bedeutend Serino in der Geschichte war und welchen Einfluss seine Wasserwirtschaft auf die Region hatte.
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