Ripatransone, Mittelalterliche Kommune in der Provinz Ascoli Piceno, Italien
Ripatransone ist eine Hügelstadt in der Provinz Ascoli Piceno, die 494 Meter über dem Meeresspiegel liegt und sich durch mittelalterliche Befestigungen und enge Gassen auszeichnet. Die Siedlung folgt einem alten Grundriss mit einer Hauptstraße, die das historische Zentrum durchzieht.
Der Ort entstand aus prähistorischen Siedlungen der Umbrer und Picener und wurde 1096 zu einer einheitlichen Stadt zusammengefasst. Die Erhebung zur freien Kommune im Jahr 1205 markierte den Beginn seiner Bedeutung als unabhängiger Handelsplatz.
Die Kathedrale zeigt architektonische Elemente aus dem frühen 17. Jahrhundert mit einem Grundriss in Lateinischem Kreuz und drei Schiffen, die Kunstwerke lokaler und überregionaler Künstler beherbergen. Die sakrale Kunst im Innern spiegelt den Wohlstand wider, den die mittelalterliche Stadt einst genoss.
Die engen Gassen der Altstadt sind für Fahrzeuge nur begrenzt zugänglich, daher ist es ratsam, zu Fuß zu erkunden und sich Zeit für die Steigungen zu nehmen. Bequeme Schuhe sind wichtig, da das Pflaster uneben ist und viele Treppen das Gelände durchziehen.
Im Roflano-Viertel gibt es eine Passage, die nur etwa 43 Zentimeter breit ist und als eine der engsten Gassen Italiens gilt. Besucher müssen seitwärts gehen, um diesen bemerkenswerten engen Durchgang zu passieren.
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