Bagnone, italienische Gemeinde
Bagnone ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Massa-Carrara in einem Tal mit Wäldern und Bächen. Der Ort besteht aus engen Gassen und dicht beieinander stehenden Steinhäusern, wobei die Burg auf einem Hügel über der unteren Stadt thront und zwei deutlich unterschiedliche Stadtteile prägt.
Die erste urkundliche Erwähnung Bagnones stammt aus der Zeit der Langobarden und Franken, als Kaiser Otto I. 963 n. Chr. den Schutz über die Bischöfe und Grafen von Luni erneuerte und Bagnone erwähnte. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Ort mehrmals den Besitzer, von der Malaspina-Familie zur Kontrolle durch Florenz bis hin zu seiner Integration in das Großherzogtum Toskana.
Der Name Bagnone stammt vom gleichnamigen Fluss, der seit Jahrhunderten das tägliche Leben der Stadt prägt. Der Fluss bot Wasser, Kraft für alte Mühlen und einen ruhigen Ort zum Fischen, und seine Präsenz durchzieht bis heute die Geschichte und Kultur des Ortes.
Der Ort ist gut zu Fuß erreichbar und lässt sich durch die engen Gassen und Treppen am besten zu Fuß erkunden. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und sich Zeit nehmen, da die Hügellage einige Anstrengung erfordert, aber die Wanderwege in der Umgebung bieten verschiedene Schwierigkeitsgrade.
Archäologen fanden eine Steinstatue aus der Antike bei Treschietto, die zeigt, dass die Gegend schon vor Tausenden von Jahren bewohnt war. Dies macht Bagnone zu einem Ort mit deutlich älteren Wurzeln als seine schriftlichen Aufzeichnungen vermuten lassen.
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