Grassano, italienische Gemeinde
Grassano ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Matera, die auf einem Hügel namens Sella Mortella zwischen zwei Flusstalern liegt. Die Altstadt besteht aus eng aneinander gebauten Steinhäusern mit schmalen Gassen, alten Kirchen und mehreren Palästen, die das Stadtgefüge seit Jahrhunderten prägen.
Grassano entstand im 13. Jahrhundert als kleines Bauernland von Tricarico und wurde später an die Johanniter übertragen. Im Jahr 1414 erhielten die Ritter die offizielle Verwaltungserlaubnis, woraufhin die Stadt in den folgenden Jahrhunderten schnell wuchs und sich wirtschaftlich entwickelte.
Der Name Grassano stammt vom lateinischen Wort für Gras und bezieht sich auf die grünen Hügel der Gegend. Das Leben im Ort dreht sich um landwirtschaftliche Traditionen und gemeinschaftliche Feste, besonders das Traubenfest im September, das die lokale Kultur und das Zusammengehörigkeitsgefühl widerspiegelt.
Der Ort liegt auf Hügeln, daher erfordern Spaziergänge durch die engen Gassen etwas Ausdauer, und gutes Schuhwerk wird empfohlen. Die beste Zeit zum Besuchen ist Frühling oder Herbst, wenn das Klima mild ist und man die Umgebung angenehm erkunden kann.
Der Ort ist für seine Krippen bekannt, die von lokalen Künstlern mit großer Sorgfalt geschaffen werden und sogar UNESCO-Anerkennung genießen. Diese handgefertigten Szenen zeigen religiöse Momente mit hunderten kleiner Figuren und Details, die die künstlerische Tradition der Region bewahren.
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