Stigliano, italienische Gemeinde
Stigliano ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Matera in Süditalien mit engen, gewundenen Gassen und alten Steinhäusern. Die einfache Steinarchitektur mit kleinen Fenstern und roten Ziegeldächern prägt das Straßenbild und zeigt Jahrhunderte der Besiedlung.
Das Gebiet war ursprünglich besiedelt von den antiken Lukaniern und später von Griechen und Römern. Über Jahrhunderte wurde es von verschiedenen Herrschern kontrolliert, darunter die Langobarden, die Familie Carafa und die Colonna-Familie.
Der Ort bewahrt lokale Traditionen in Handwerk und Landwirtschaft, die in den täglichen Aktivitäten der Bewohner sichtbar sind. Kleine Läden verkaufen handgefertigte Gegenstände und Produkte der Region, die zeigen, wie das Handwerkserbe lebendig bleibt.
Das Zentrum lässt sich bequem zu Fuß erkunden, wobei die meisten Sehenswürdigkeiten leicht erreichbar sind. Ein Auto ist praktisch für die Erkundung der umliegenden Dorflandschaft und nahe gelegenen Ortschaften.
Der Ort diente in der frühen Nazi-Zeit als Zufluchtsort für Juden, die vor Verfolgung flohen. Bewohner öffneten ihre Türen für diese Flüchtlinge bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.
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