Cannaregio, Nördlicher Bezirk in Venedig, Italien
Cannaregio ist der größte und bevölkerungsreichste Stadtbezirk Venedigs an der Nordseite der Lagune. Das Viertel wird von zahlreichen Kanälen durchzogen und verbunden durch traditionelle Steinbrücken, die Zugänge zu Wohnhäusern, Kirchen und kleinen Läden schaffen.
Der Bezirk entstand während der Expansion Venedigs und wurde Heimat verschiedener Bevölkerungsgruppen, einschließlich einer Handelsgemeinschaft, die den Reichtum der Republik prägte. Im 16. Jahrhundert wurde hier das erste europäische Ghetto gegründet, ein Wendepunkt in der städtischen Geschichte.
Das Viertel ist Heimat des berühmten Ghetto von Venedig, wo Gemeinden seit Jahrhunderten zusammenleben und ihre Traditionen bewahren. Man kann noch heute die engen Gassen und hohen Häuser sehen, die von dieser langen Geschichte erzählen.
Die Strada Nova ist die Hauptverbindung vom Bahnhof zum Rialto und bietet viele Geschäfte, Restaurants und Märkte zum Erkunden. Das Viertel ist gut zu Fuß erreichbar, mit klaren Wegen, die zu verschiedenen Attraktionen und ruhigeren Ecken führen.
In diesem Viertel gibt es eine der schmalsten Straßen Venedigs, wo sich Menschen kaum aneinander vorbeiquetschen können. Dieser enge Durchgang verdeutlicht, wie kreativ die Veneter ihre begrenzte Fläche nutzten.
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