Lagonegro, Mittelalterliche Kommune im Valle del Noce, Basilikata, Italien
Lagonegro ist eine Gemeinde an der Westflanke des Berges Sirino in der Region Basilicata. Der Ort erstreckt sich über mehrere Ebenen mit engen Gassen, die zwischen alten Steingebäuden hindurchführen.
Byzantinische Mönche gründeten den Ort zwischen dem 9. und 10. Jahrhundert und schufen eine erste Siedlung. Sie entwickelte sich später zu einem wichtigen Kommunikationsknotenpunkt in der Region.
Die Kirche San Cataldo zeigt Fresken aus dem 19. Jahrhundert, die von der ansässigen Künstlerfamilie Cascini geschaffen wurden. Die Kunstwerke prägen bis heute das religiöse Leben und sind Teil der lokalen Identität, die sich in den bemalten Wänden widerspiegelt.
Der Ort ist über zwei Ausfahrten an der Autobahn A2 erreichbar, die südliche Ausfahrt führt direkt zum Zentrum. Besucher sollten wissen, dass die steilen Gassen und engen Wege festes Schuhwerk erfordern.
Der Ort liegt auf einer Höhe von 666 Metern und wird von Kastanien- und Erlenwäldern umgeben, die sich das ganze Jahr über verfärben. Diese Wälder prägen das Landschaftsbild und bieten Besuchern wechselnde Farbtöne mit den Jahreszeiten.
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