Castel San Giorgio, italienische Gemeinde
Castel San Giorgio ist eine kleine Stadt in der Provinz Salerno, die auf einem Hügel liegt und von engen, gewundenen Gassen geprägt ist. Die mittelalterliche Festung mit dicken Steinmauern und Türmen erhebt sich über dem Zentrum und bietet von oben Ausblicke auf die umliegende Landschaft, während traditionelle Steinhäuser mit Ziegeldächern die Straßen säumen.
Der Ort wurde in der Antike gegründet und war später ein strategischer Punkt während des Mittelalters mit häufigen Machtwechseln. Die heute sichtbaren Reste der Festung und die gut erhaltenen Gebäude stammen aus dieser Phase intensiver historischer Veränderungen, als die Region mehrmals zwischen verschiedenen Herrschern wechselte.
Der Name San Giorgio bezieht sich auf den heiligen Georg, der Schutzpatron des Ortes und Namensgeber der mittelalterlichen Festung ist. Die Bewohner versammeln sich regelmäßig auf den zentralen Plätzen und in den engen Gassen, wo sie ihre täglichen Aktivitäten ausüben und lokale Traditionen wie das Augustfest zu Ehren des Heiligen Rochus lebendig halten.
Erkunden Sie die Stadt zu Fuß in den zentralen Teilen, da die Straßen schmal und steil sind und sich durch das Gelände schlängeln. Für Ausflüge in die umliegenden Hügel und Dörfer ist es hilfreich, ein Auto zu haben oder einen Einheimischen zu fragen, da die Wege landschaftlich reizvoll, aber verworren sein können.
Ein römisches Aquädukt aus der Zeit des Kaisers Augustus steht noch heute aufrecht und zeigt die fortgeschrittene Ingenieurskunst vor über 2000 Jahren. Besucher können dicht an das Bauwerk herantreten und seine beeindruckende Größe und Konstruktion unmittelbar erleben.
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