Cetara, Fischerdorf an der Amalfiküste, Italien
Cetara ist eine kleine Hafenstadt an der Amalfiküste, die vom Tyrrhenischen Meer bis zu den Hängen des Berges Falerio reicht. Das Gelände ist steil und bergig, mit engen Straßen, die sich zwischen den Häusern hindurchschlängeln, und einem Dorfzentrum direkt am Wasser.
Der Ort entstand um 880 als muslimische Siedlung und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum für den Fischfang. Der Name stammt vom lateinischen Wort Cetaria ab, das Thunfischgründe bedeutet und auf die wirtschaftliche Bedeutung des Meeres für die Region hinweist.
Die Gemeinde ist seit Generationen mit dem Fischfang verbunden, und diese Arbeit prägt bis heute das Aussehen und das Leben der kleinen Stadt. Man sieht überall in den Straßen und Häfen die Spuren dieser maritimen Kultur, die Fischernetze und kleine Boote gehören zum Alltag wie nirgendwo sonst an der Küste.
Der Ort liegt an der berühmten Amalfiküstenstraße und grenzt an die Nachbargemeinden Vietri sul Mare und Maiori. Die enge Küstenlage macht das Parken schwierig, daher ist es am besten, zu Fuß durch die engen Gassen zu gehen und den Hafen auf diese Weise zu erkunden.
Das Dorf ist bekannt für die Herstellung von Colatura di Alici, einer bernsteinfarbenen Fischsauce aus fermentierten Sardellen, die nirgendwo sonst so hergestellt wird. Diese Würzsauce entsteht durch einen langen Reifungsprozess in Holzfässern und wird von den wenigen verbleibenden Herstellern vor Ort bewacht wie ein Geheimnis.
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