Montecorvino Rovella, italienische Gemeinde
Montecorvino Rovella ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Salerno, die sich an die Hänge eines Hügels etwa 295 Meter über dem Meeresspiegel schmiegt. Die Siedlung erstreckt sich über ein Gebiet von etwa 42 Quadratkilometern zwischen Bergen und Hügeln der Picentini und zeigt sich mit alten Steinhäusern, schmalen Gassen und einfachen Fassaden aus fernen Zeiten.
Die Region gehörte einst zum Einflussgebiet der römischen Familie Corvinus, wobei die Römer die antiken Picener besiegten und in diese Gebiete verlegten. Das Kastell Nebulano, eine Ruine aus dem sechsten bis zehnten Jahrhundert während der Langobardischen Periode, zeugt von Kämpfen zwischen Normannen und Langobarden, wurde aber nach 1500 aufgegeben.
Montecorvino Rovella trägt seinen Namen von der römischen Familie Corvinus und dem Wort Ribellus, das Widerstand gegen die Antike symbolisiert. Die Siedlung zeigt sich heute in ihrem ruhigen Rhythmus, wo Nachbarn sich auf den Straßen treffen und abends vor ihren Häusern sitzen.
Der Ort bietet Grundversorgung mit lokalen Geschäften und Cafes, wo Besucher frei umherwandern können. Die schmalen Straßen und offenen Plätze laden zu entspannten Spaziergängen ein, besonders in den Abendstunden, wenn die Luft kühler wird und das Tempo des Alltagslebens sichtbar wird.
Der Name des Kastells Nebulano stammt von Raben, die einst auf den Höhen des gleichnamigen Berges gesichtet wurden, der das Dorf überragt. Diese Vogelbeobachtung prägte so stark die Identität des Ortes, dass sie bis heute in seiner Namensgebung fortlebt.
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