Taormina, Küstenkommune in Sizilien, Italien
Taormina ist eine Gemeinde an der Ostküste Siziliens, die sich auf den Hängen des Monte Tauro über dem Ionischen Meer verteilt. Die Ortschaft umfasst mehrere Ebenen mit Wohnvierteln, öffentlichen Gärten und gewundenen Gassen, die Ausblicke auf das Wasser und die umliegenden Berge bieten.
Griechische Siedler aus Naxos gründeten im 4. Jahrhundert vor Christus eine neue Kolonie auf diesem Hügel und nannten sie Tauromenion. Später kontrollierten römische, byzantinische und arabische Herrscher das Gebiet, bevor es im Mittelalter unter normannische Herrschaft kam.
Die Via Teatro Greco führt durch die Altstadt und verbindet Wohnviertel mit Kirchen und kleinen Plätzen, wo Einheimische abends spazieren gehen. Entlang dieser Straße stehen Häuser aus verschiedenen Epochen, deren Fassaden zeigen, wie Generationen hier gebaut und gelebt haben.
Besucher erreichen den Ortskern zu Fuß über Treppen und steile Wege, daher sind bequeme Schuhe ratsam. Die Straßen sind im Sommer tagsüber gut besucht, während frühe Morgen- und späte Abendstunden ruhigere Bedingungen bieten.
Das Odeon, ein kleines Theater neben dem größeren griechischen Bau, war ursprünglich überdacht und diente römischen Bürgern für Musikaufführungen. Heute sieht man die Sitzreihen und Fundamente zwischen Wohnhäusern eingezwängt, was zeigt, wie sich die Ortschaft um antike Strukturen herum entwickelt hat.
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