Po-Ebene, Fruchtbare Ebene in Norditalien.
Das Po-Tal ist eine weite Ebene im Norden Italiens, die sich zwischen den Alpen und dem Apennin bis zur Adria erstreckt. Der längste italienische Fluss durchquert die gesamte Fläche und bildet ein ausgedehntes Netz von Nebenflüssen und Bewässerungskanälen.
Die Römer bauten hier die Via Emilia und andere Straßen, die viele heutige Städte miteinander verbinden. Entwässerungssysteme aus jener Zeit legten den Grundstein für die intensive Landwirtschaft, die bis heute das Gebiet prägt.
Der Name leitet sich vom Fluss ab, der das ganze Gebiet durchfließt und seit Jahrhunderten die Landwirtschaft hier prägt. Reisfelder im östlichen Teil wechseln mit Weiden und Obstplantagen, während kleine Dörfer entlang der Kanäle das traditionelle Leben auf dem Land zeigen.
Die Autobahnen und Zuglinien verbinden die großen Städte der Ebene miteinander und ermöglichen einfache Fortbewegung in alle Richtungen. Viele kleinere Orte erreicht man am besten mit dem Auto, da Busse oft nur wenige Male täglich fahren.
Die Ebene teilt sich in zwei unterschiedliche Zonen: Im höher gelegenen westlichen Teil versickert Regenwasser schnell, während der östliche Bereich lehmigen Boden hat, der Wasser hält. Diese Trennung erklärt, warum Reis vor allem im Osten angebaut wird, wo feuchte Bedingungen die Felder das ganze Jahr über versorgen.
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