Bosa, Mittelalterliche Küstenstadt auf Sardinien, Italien
Bosa ist eine Gemeinde an der Westküste Sardiniens, die sich an beiden Ufern des Flusses Temo erstreckt und Häuser in Pastellfarben auf einem Hügel übereinandergestapelt zeigt. Die Stadt wird von einer Burg überragt, die vom Fluss bis zum Hügel reicht und traditionelle mediterrane Bauelemente durchgehend aufweist.
Die ursprüngliche Siedlung entstand durch phönizische und römische Besiedlung, wurde aber um das 13. Jahrhundert von der Familie Malaspina neu gegründet und strategisch näher an das Flusstal verschoben. Diese Verlagerung half der Stadt, sich besser vor Invasionen zu schützen und neue Handelsrouten zu nutzen.
Der Ort zeigt sich als lebendiger Platz mit engen Gassen, in denen sich Einheimische tägliche treffen und auf Treppen zwischen den bunten Häusern spazieren. Die Gemeinde pflegt ihre sardische Identität durch lokale Feste und die Art, wie Menschen ihre Häuser und den öffentlichen Raum gestalten.
Das Gelände ist hügelig, daher sollte man bequeme Schuhe tragen und Zeit für das Erklimmen von Treppen einplanen, besonders bei Hitze. Die beste Erkundung erfolgt früh morgens oder später am Nachmittag, wenn die Temperaturen angenehmer sind.
Entlang des Flusses stehen alte Gerbereien, die noch heute sichtbare Spuren der handwerklichen Lederproduktion zeigen, die den Ort über Jahrhunderte prägte. Diese Gebäude erzählen die Geschichte einer Handwerkskultur, die das tägliche Leben und die Wirtschaft des Ortes bestimmte.
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