Sepino, italienische Gemeinde
Sepino ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Campobasso auf einem Hügel auf etwa 700 Metern Höhe, umgeben von grünen Wäldern und engen Steingassen. Der Ort verbindet römische Ruinen wie ein antikes Theater und Bäder mit mittelalterlichen Gebäuden und farmhäusern, die zeigen, wie der Platz über Jahrhunderte hinweg genutzt wurde.
Sepino wurde von den Samniten im 4. Jahrhundert vor Christus gegründet und war später als römische Stadt Saepinum bekannt, mit Theater, Bädern und fortifikationen an strategischer Lage. Nach Zerstörungen durch Kriege und Erdbeben wurde die Siedlung an einem nahen Hügel neu aufgebaut und unterstand dann verschiedenen Herrschern, darunter Normannen und lokale Feudalherren.
Der Name Sepino stammt aus dem Lateinischen und bezieht sich auf die antike Siedlung Saepinum. Die enge Verbindung zur Natur zeigt sich im Alltag der Einwohner, die Pilze sammeln und traditionelle Gerichte wie Mpanatella mit lokalen Zutaten zubereiten.
Der Ort ist leicht zu Fuß zu erkunden, mit engen Wegen und sicheren Wegen durch die alten Viertel und über die archäologische Stätte. Die beste Zeit für einen Besuch ist das milde Wetter im Frühling oder Herbst, wenn auch Wanderungen in den nahe gelegenen Wäldern und zu den Wasserfällen angenehm sind.
Während der jährlichen Feier von Notte delle Campane erklingt das Läuten der Glocken die ganze Nacht hindurch, ein mystisches Ritual, das die Verbindung zwischen den lebenden Bewohnern und ihrer langen Geschichte widerspiegelt. Dieses ungewöhnliche Ereignis zieht nur wenige Besucher an, obwohl es eine tiefe kulturelle Bedeutung für die Gemeinde hat.
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