Positano, Küstendorf an der Amalfiküste, Italien
Positano ist ein Ort an der Küste in der Provinz Salerno am Golf von Neapel, der sich entlang steiler Hänge erstreckt und mit farbigen Häusern in Richtung Meer abfällt. Die Gebäude stehen in Stufen übereinander und sind durch schmale Treppen und Wege verbunden, die sich zwischen den Terrassen hindurchwinden.
Funde aus der Grotte La Porta belegen menschliche Anwesenheit in dieser Gegend bereits während des Jungpaläolithikums vor Tausenden von Jahren. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort als Handelshafen und später als Zentrum für den Fischfang und die Seefahrt.
Die Kirche Santa Maria Assunta trägt eine Kuppel aus bunten Majolikafliesen und bewahrt eine byzantinische Ikone der Madonna, die nach einer Legende während eines Sturms auf See hier landete. Entlang der engen Gassen verkaufen kleine Läden handgefertigte Sandalen und Leinenstoffe, die seit Generationen auf der gleichen Weise hergestellt werden.
Die Straße SS163 Amalfitana verbindet den Ort mit anderen Küstenorten und bietet eine kurvenreiche Fahrt mit Blick auf das Wasser. Fähren fahren regelmäßig nach Neapel, Salerno und zur Insel Capri, besonders während der wärmeren Monate.
Das steile Gelände zwingt Bewohner und Besucher, sich hauptsächlich zu Fuß über lange Treppenfolgen zu bewegen, da viele Wohnhäuser nur über Stufen erreichbar sind. Manche Gebäude besitzen Eingänge auf mehreren Ebenen, sodass man durch verschiedene Stockwerke ein- und ausgehen kann.
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