Montalto di Castro, Küstengemeinde in der Provinz Viterbo, Italien
Montalto di Castro ist eine Gemeinde an der Mittelmeerküste in der Provinz Viterbo mit einem mittelalterlichen Zentrum, das von Befestigungsmauern umgeben ist. Das Schloss aus dem 15. Jahrhundert prägt das Ortsbild und bietet von erhöhter Position aus Ausblicke auf die Küstenlinie und die umliegenden Felder.
Die Siedlung entstand bereits im 9. Jahrhundert und wurde zunächst in päpstlichen Dokumenten erwähnt. Im 16. Jahrhundert gelangte sie unter die Herrschaft des Herzogtums Castro, bis sie 1649 wieder unter die Kontrolle des Kirchenstaates kam.
Die Kirche Santa Maria Assunta zeigt eine Mischung aus romanischen und Renaissance-Elementen in ihrer Fassade. Besucher können darin die verschiedenen Bauphasen erkennen, die das Erscheinungsbild des Gebäudes im Laufe der Jahrhunderte geprägt haben.
Die Region ist durch die Autobahn E80 mit Rom verbunden und verfügt über regelmäßige Zugverbindungen zu größeren Städten. Besucher finden entlang der Küste ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten und können die ausgedehnten Strände leicht erreichen.
Die Gegend beherbergt zwei konträre Energieanlagen: eine der größten Solaranlagen Italiens und gleichzeitig ein bedeutendes Wärmekraftwerk. Dieses Nebeneinander zeigt unterschiedliche Ansätze zur Stromerzeugung an dem gleichen Standort.
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