Monterosi, italienische Gemeinde
Monterosi ist eine kleine Stadt in der Provinz Viterbo in der Region Latium, Italien. Das Zentrum besteht aus zwei Vierteln, Corso Romano und Borgo Aldobrandino, mit der Kirche Santa Croce aus dem 16. Jahrhundert als Hauptbauwerk; der Ort liegt in der Nähe des Sees von Monterosi, ein kreisförmiges Gewässer mit etwa 600 Metern Durchmesser.
Der Ort entstand an der strategischen Via Cassia und wuchs durch Handel und den Durchgang von Reisenden, erlitt aber Angriffe von Römern, Goten und Langobarden. Im 12. Jahrhundert war es Schauplatz eines Treffens zwischen Papst Adrian IV. und Kaiser Friedrich Barbarossa im Jahr 1155, und Kaiser Friedrich II. ließ dort zwischen 1243 und 1254 eine Burg bauen.
Der Name Monterosi leitet sich von seiner historischen Rolle als Tor zur Region Tuscia ab, einem Gebiet mit alter Geschichte. Die Bewohner bewahren lokale Traditionen durch religiöse Feste und saisonale Veranstaltungen, die das Gemeinschaftsleben prägen.
Das Gelände um den See ermöglicht einfache Spaziergänge und Naturbeobachtungen mit Wiesen und offenen Feldern überall. Besucher finden in der Nähe Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten, um den See und die ländliche Landschaft in ihrem eigenen Tempo zu erkunden.
Das Dorf war lange Zeit ein wichtiger Pilgerknotenpunkt, da es an der antiken Via Francigena liegt, einer historischen Route, die Pilger nach Rom führte. Diese alte Straße ist immer noch teilweise für Wanderer zugänglich und ermöglicht einen Blick auf die mittelalterliche Reiseerfahrung.
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