Sutri, Antike Kommune in der Provinz Viterbo, Italien
Sutri ist eine Gemeinde in der Provinz Viterbo, die sich auf einem schmalen Tuffsteinhügel erhebt und von tiefen Schluchten umgeben ist. Steinmauern und mittelalterliche Tore schließen das historische Zentrum ein und prägen das Ortsbild.
Im Jahr 728 übertrug König Liutprand das Gebiet an Papst Gregor II. und markierte damit den Beginn der päpstlichen Expansion. Diese Schenkung wurde zu einem Wendepunkt in der Geschichte Mittelitaliens.
Die antike römische Stätte zieht Besucher an, die durch enge Gassen zwischen Tuffsteinfassaden spazieren und lokale Traditionen beobachten. Der Name leitet sich möglicherweise von den alten Etruskern ab, die hier ihre ersten Siedlungen errichteten.
Die Anreise erfolgt über die Via Cassia von Rom aus, wobei regelmäßige Busverbindungen zum Bahnhof Capranica bestehen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und viele Wege auf Tuffstein verlaufen.
Eine Kirche im Ort birgt in ihrer Krypta ein altes Mithräum, das den Übergang von heidnischen Kulten zum Christentum zeigt. Dieser unterirdische Raum bewahrt Spuren römischer Mysterienreligionen.
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