San Simeone Piccolo, Neoklassizistische Kirche am Canal Grande, Venedig, Italien.
San Simeone Piccolo ist eine neoklassizistische Kirche in Venedig an der Seite des Großkanals mit einer bemerkenswerten kupfernen Kuppel von etwa 20 Metern Durchmesser. Das Bauwerk wird von stattlichen korinthischen Säulen gestützt, die den Eingangsbereich prägen und dem Gebäude seine charakteristische Form geben.
Das erste Gebäude an dieser Stelle stammte aus dem 9. Jahrhundert, wurde aber in den frühen 1700er-Jahren unter der Leitung des Architekten Giovanni Antonio Scalfarotto völlig erneuert. Die Rekonstruktion schuf das Neoclassical-Bauwerk, das Besucher heute sehen.
Die Marmoranlage hier trägt Reliefs vom Künstler Francesco Cabianca, der die Geschichte der beiden heiligen Simeon dargestellt hat. Besucher können diese Werke in der dreieckigen Giebelzone direkt über dem Eingang betrachten.
Das Gebäude steht direkt gegenüber von Venedigs Hauptbahnhof Santa Lucia und ist daher der erste Anblick für Ankommer mit der Bahn. Von hier aus können Besucher leicht die unmittelbare Umgebung und den Canal Grande erkunden.
Unter dem Hauptgeschoss versteckt sich eine achteckige Krypta mit etwa 20 kleineren Kapellen, die mit Wandmalereien geschmückt sind. Diese unterirdischen Räume zeigen religiöse Szenen aus beiden Testamenten und bleiben oft unbekannt für flüchtige Besucher.
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