Cortemaggiore, italienische Gemeinde
Cortemaggiore ist eine kleine Stadt in der Provinz Piacenza in der Region Emilia-Romagna, etwa 20 Kilometer von Piacenza entfernt. Die Stadt wurde während der Renaissance nach einem geometrischen Plan mit rechtwinklig angeordneten Straßen gebaut, deren Hauptachsen wie in einer idealen Stadt aus dieser Epoche verlaufen.
Die Stadt wurde 1290 von der Familie Pallavicini gegründet, die sie als Modellstadt nach neuen Architekturideen gestalten wollte. Nach dem Tod von Sforza Pallavicini im Jahr 1586 fiel die Stadt unter die Kontrolle des Herzogs von Parma und entwickelte sich zu einem landwirtschaftlichen Zentrum mit einer kleinen jüdischen Gemeinde.
Der Name Cortemaggiore bedeutet "großer Hof" und bezieht sich auf die ursprüngliche Siedlung der Pallavicini-Familie. Die Stadt wird heute als "Stadt der Kunst" bezeichnet, weil ihre Bewohner und Besucher die Renaissance-Architektur und die historischen Gebäude schätzen, die das Stadtbild prägen.
Die Stadt ist über die Straße leicht zu erreichen, besonders vom Ausgang Fiorenzuola d'Arda aus, und liegt in einer flachen Gegend des Val d'Arda. Das reguläre Straßengitter macht es einfach, alle wichtigen Orte wie die Basilika und die Paläste zu Fuß zu erkunden.
Die Stadt wurde 1949 Schauplatz einer überraschenden Entdeckung, als in den umliegenden Feldern Erdöl gefunden wurde. Dieses ungewöhnliche Ereignis für eine kleine italienische Stadt führte zur Produktion von Benzin mit dem Namen "Supercortemaggiore", das bis in die 1960er Jahre in Italien verkauft wurde, und heute erinnert ein Museum an diese besondere Episode.
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