Raptor, Flügelachterbahn in Gardaland, Italien
Raptor ist eine Stahlachterbahn mit Sitzen, die links und rechts vom Gleis hängen, in einem Vergnügungspark nahe dem Gardasee. Die Fahrt führt durch drei Überschläge und erreicht dabei eine Geschwindigkeit von etwa neunzig Kilometer pro Stunde über eine Streckenlänge von siebenhundertsiebzig Metern.
Diese Bahn eröffnete im April zweitausendelf als erster Prototyp dieser Bauart des Schweizer Herstellers. Die Anlage führte eine neue Form von Achterbahn in Italien ein, bei der die Passagiere seitlich vom Gleis sitzen.
Der Name bezieht sich auf ein Raubvogelmotiv, das sich in der Gestaltung der Züge und der Streckenführung widerspiegelt. Die offene Sitzanordnung neben den Schienen lässt Fahrgäste das Gefühl des freien Flugs erleben, ohne Boden unter den Füßen.
Fahrgäste müssen mindestens einhundertvierzig Zentimeter groß sein, um mitfahren zu dürfen, und dürfen eine Körpergröße von einhundertfünfundneunzig Zentimetern nicht überschreiten. Die Strecke verläuft teilweise unterirdisch und führt durch Wasserbereiche, weshalb bei kühleren Temperaturen warme Kleidung empfohlen wird.
Die Anlage erreicht eine Höhe von dreiunddreißig Metern und beginnt mit einem Gefälle von fünfundsechzig Grad. Jeder Zug befördert achtundzwanzig Personen gleichzeitig, was für diesen Bautyp eine ungewöhnlich hohe Kapazität darstellt.
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