Sarteano, italienische Gemeinde
Sarteano ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Siena in der Toskana und sitzt auf einem Hügel mit einer Höhe von etwa 400 Metern. Das Zentrum wird von einer Burganlage aus dem 15. Jahrhundert dominiert, deren dicke Mauern und Türme noch heute die Stelle bewachen, während sich ringsum kleine Museen und historische Gebäude wie die Collegiata und verschiedene Paläste verteilen.
Sarteano wurde während der etruskischen Zeit besiedelt und später von den Römern genutzt, die die Thermalquellen schätzten. Im Mittelalter entwickelte sich ein Kastell zur Verteidigung, und mehrere Gräber mit bemalten Szenen wie die Quadriga Infernale zeigen die religiösen Vorstellungen dieser Epochen.
Der Name Sarteano stammt aus der etruskischen Zeit und bezeugt die antike Besiedlung dieser Hügellandschaft. Die engen Gassen und mittelalterlichen Gebäude prägen heute das Bild des Ortes, während die Bewohner in den Cafés und auf den Plätzen ihre täglichen Gewohnheiten pflegen.
Sarteano liegt nahe bei Chiusi und Chianciano Terme und ist bequem mit dem Auto erreichbar, da die Straßen gut ausgebaut sind. Die kleine Gemeinde ist leicht zu Fuß zu erkunden und bietet mehrere Unterkunftsmöglichkeiten in umgewandelten Bauernhöfen, wo man traditionelle Gerichte probieren kann.
Die Quadriga Infernale, ein etruskisches Grab mit farbigen Szenen eines Dämons, der einen Wagen lenkt, zeigt die antiken Vorstellungen vom Jenseits. Unterirdische Straßen, die als Cupe-Wege bekannt sind und von den Etruskern angelegt wurden, durchziehen noch heute die Hügel rund um die Gemeinde.
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