Sovicille, italienische Gemeinde
Sovicille ist ein kleiner Ort in der Provinz Siena auf sanften Hügeln der Toskana, mit oval geformtem Grundriss und alten Steinhäusern. Der Ort wird von Mauern aus dem 15. Jahrhundert umgeben und enthält enge gepflasterte Straßen, Turmhäuser, mehrere kleine Kirchen und das Palazzo Pretorio aus dem 17. Jahrhundert.
Im 12. Jahrhundert war Sovicille eine Burg des Bischofs von Siena und später ein umstrittenes Grenzgebiet zwischen Siena und Volterra. Im 16. Jahrhundert wurde es ein Lehen der Familie Medici, die damals die Region dominierte.
Der Name Sovicille stammt aus dem Mittelalter, als die Siedlung an der Grenze zwischen verschiedenen Herrschaftsgebieten lag. Heute sieht man überall im Ort kleine romanische Kirchen und alte Bauernhäuser, die zeigen, wie die Menschen hier über Jahrhunderte gelebt haben.
Der Ort lässt sich zu Fuß erkunden und ist leicht zu durchqueren, mit engen Straßen, die zum zentralen Hügel hinaufführen. Die Umgebung eignet sich hervorragend zum Wandern oder Radfahren durch die sanfte Hügellandschaft mit Feldern und Wäldern.
In der Nähe gibt es das Ethnographische Museum des Waldes, das zeigt, wie Wälder die Arbeit und das Leben der lokalen Bevölkerung über Jahrhunderte geprägt haben. Diese ungewöhnliche Sammlung erzählt eine oft übersehene Geschichte des ländlichen Lebens in der Toskana.
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