Porto Venere, Küstengemeinde in Ligurien, Italien
Porto Venere ist eine Gemeinde auf einer felsigen Halbinsel an der ligurischen Küste, umgeben von steilen Klippen und dem Golf von La Spezia. Bunte Häuserzeilen reihen sich entlang der Uferpromenade, während oben auf der Landzunge die Kirche San Pietro über dem Meer thront.
Die Ortschaft entstand im ersten Jahrhundert vor Christus als römischer Hafen und erhielt ihren Namen nach einer Göttin. Im Mittelalter bauten die Genueser hier Befestigungen und einen Wachturm, um die Küste gegen Angriffe vom Meer zu schützen.
Der Name Portus Veneris bezieht sich auf einen römischen Tempel der Venus, dessen Standort heute von der Kirche San Pietro eingenommen wird. Lokale Fischer bringen ihren Fang direkt zum kleinen Hafen, wo man noch die Netze beim Trocknen auf den Kaimauern sehen kann.
Der Ort ist über Linienbusse von La Spezia aus oder mit regelmäßigen Bootsverbindungen von den umliegenden Küstenstädten erreichbar. Die engen Gassen und Treppen machen festes Schuhwerk sinnvoll, besonders wenn man zur Kirche oder zur Burg hinaufsteigen möchte.
Das Castello Doria aus dem zwölften Jahrhundert diente während der napoleonischen Zeit als politisches Gefängnis. Von seinen Mauern aus überblickt man die gesamte Bucht, die wegen ihrer literarischen Verbindungen oft Golf der Dichter genannt wird.
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