Ischia, Vulkaninsel im Golf von Neapel, Italien.
Ischia ist eine vulkanische Insel im Golf von Neapel, die sich über etwa 47 Quadratkilometer erstreckt und von mehreren kleinen Orten geprägt wird. Der Monte Epomeo ragt 789 Meter empor, während Thermalquellen aus dem vulkanischen Boden entspringen und die Landschaft mit Dampf und warmem Wasser durchziehen.
Die Griechen gründeten im achten Jahrhundert vor Christus ihre erste Siedlung im westlichen Mittelmeer hier und nannten sie Pithecusae. Später kontrollierten Römer, Normannen und das Haus Aragon die Insel, die im Laufe der Jahrhunderte immer wieder von Erdbeben erschüttert wurde.
Die Keramikkunst der Insel lebt in den Werkstätten weiter, wo Handwerker Ton nach alten Methoden formen und in leuchtenden Farben glasieren. Besucher können diesen Ateliers zusehen und Stücke erwerben, die das handwerkliche Erbe bewahren.
Fähren legen regelmäßig von Neapel und Pozzuoli ab und erreichen die Häfen nach 45 bis 90 Minuten je nach Schiffstyp. Die Insel ist am besten im Frühling und Herbst zu besuchen, wenn weniger Besucher unterwegs sind und das Wetter angenehm bleibt.
Die Insel beherbergt 103 Thermalquellen und 69 Fumarolengruppen, die auf das aktive vulkanische System unter der Oberfläche hinweisen. Einige dieser Quellen treten direkt am Strand zutage, wo Besucher im Sand graben und sich in natürlich erwärmten Pfützen baden können.
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