Frascati, Historische Kommune in den Hügeln des Metropolitanraums Rom, Italien
Frascati ist eine Gemeinde südöstlich von Rom in der Metropolitanstadt Rom und erstreckt sich auf den Hängen der Albaner Berge nahe der Ruinen von Tusculum. Die Straßen winden sich durch hügelige Viertel, während Steinhäuser und Villen sich zwischen Weinbergen und Gärten verteilen.
Römische Patrizier errichteten hier Villen, bevor sich im Mittelalter eine Festung entwickelte. Papst Paul III. verlieh dem Ort 1538 den Status einer Civitas und stärkte damit seine kirchliche und weltliche Bedeutung.
Der Name leitet sich von einer lateinischen Bezeichnung für Zweige ab und verweist auf die Wälder, die einst das Gebiet bedeckten. Heute prägen weiße Gebäude, Weinberge und Gärten das Bild, während die Bewohner ihre Piazzas als Treffpunkte nutzen und in Kantinen den lokal produzierten Wein teilen.
Züge fahren stündlich von der Hauptstadt zu diesem Ort, wobei die Fahrt ungefähr eine halbe Stunde dauert. Die Straßen steigen oft an, weshalb bequeme Schuhe empfohlen werden, besonders wenn man die höheren Viertel und Außenbereiche erkunden möchte.
Ein Nationales Labor befindet sich am Rand des Ortes und beherbergt Teilchenbeschleuniger, die für physikalische Forschung genutzt werden. Diese Anlage diente als Standort für Experimente mit Elektronen und Positronen, wodurch die Gemeinde eine ungewöhnliche Verbindung zur Grundlagenforschung erhält.
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