Augusta, Hafenstadt im östlichen Sizilien, Italien
Augusta ist eine Hafenstadt im östlichen Sizilien, im Freien Gemeindekonsortium von Syrakus gelegen, die sich über eine Insel erstreckt und durch zwei Brücken mit dem Festland verbunden ist. Die Altstadt bewahrt enge Gassen und historische Gebäude, während die Umgebung von Industrieanlagen und Docks geprägt wird.
Friedrich II. gründete den Ort im Jahr 1232 auf den Überresten der antiken Siedlung Xiphonia, um die Kontrolle über die Handelswege im östlichen Mittelmeer zu sichern. Die Festungsanlagen wurden über die Jahrhunderte erweitert, besonders unter spanischer und später unter italienischer Herrschaft.
Der Name Xiphonia, wie die Siedlung vor der Gründung hieß, verweist auf das griechische Wort für Schwert und spiegelt die lange militärische Bedeutung wider. Noch heute erinnern die Straßennamen und die Anlage der Altstadt an die strategische Planung unter staufischer Herrschaft.
Die Altstadt ist zu Fuß gut zu erkunden, während die beiden Brücken den Zugang vom Festland ermöglichen. Die Industrieanlagen prägen die Umgebung und können vom Hafen aus eingesehen werden.
Das Castello Svevo zeigt acht mittelalterliche Türme, die noch aus der Gründungszeit stammen und die Verteidigungsstruktur der Insel markieren. Die Porta Spagnola, eine Brücke mit steinernen Torbögen, verbindet seit dem 13. Jahrhundert die Altstadt mit dem Festland.
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