Arcola, italienische Gemeinde
Arcola ist eine kleine Stadt in der Provinz La Spezia in Ligurien und erstreckt sich durch Hügel in der Nähe des Magra-Flusses. Die mittelalterlichen Straßen sind eng und gewunden, alte Steinbauten prägen das Ortsbild, und von einigen Teilen aus kann man die nahegelegene Küste sehen.
Ein Schloss aus dem 12. Jahrhundert überragt die Stadt von einem Hügel herab und war einst eine Festung gegen Eindringlinge, dient jetzt aber als Rathaus. Im Mittelalter wurde der Ort von Normannen und Piraten angegriffen, entwickelte sich aber weiterhin als Bauernzentrum mit Getreide-, Wein- und Gemüseanbau.
Der Name Arcola stammt vom Wort 'arca', das eine quadratische Grenze bezeichnet und verweist auf die antiken Ursprünge des Ortes. Die Bewohner feiern jeden 6. Dezember den heiligen Nikolaus mit lokalen Traditionen und Versammlungen, die das starke Gemeinschaftsgefühl der Stadt widerspiegeln.
Arcola ist an die Eisenbahn angebunden und ermöglicht einfache Fahrten zu nahen Städten wie La Spezia und Sarzana. Der Ort funktioniert gut als Ausgangspunkt, um die Gegend zu erkunden, und liegt in der Nähe des Parks Montemarcello-Magra mit ruhigen Wanderwegen.
Die Kirche San Nicolò enthält ein seltenes Marmortafel aus alter Zeit, die die Jungfrau mit dem Jesuskind und Heiligen zeigt. Die Gemeinde beherbergt auch das Heiligtum mit einer unterirdischen Kapelle an einem Ort, wo der Volksglaube eine Erscheinung der Jungfrau im 16. Jahrhundert bewahrt.
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