Framura, Küstengemeinde in der Provinz La Spezia, Italien
Framura ist eine Gemeinde an der Küste der Provinz La Spezia und erstreckt sich über ein Gebiet mit fünf verschiedenen Dörfern: Anzo, Ravecca, Setta, Costa und Castagnola. Die Dörfer liegen verstreut auf den Hügeln über dem Meer und sind durch alte Fußwege miteinander verbunden.
Die Gemeinde entstand aus der Besiedlung durch Liguren, die sich an den steilen Küstenhängen niederließen und kleine Dörfer gründeten. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Eisenbahntunnel zwischen Framura und Bonassola durch Kriegseinwirkungen beschädigt und später wieder hergestellt.
Die fünf Dörfer bewahren ihre ursprünglichen Steinbauten, engen Gassen und mittelalterlichen Türme, die die traditionelle ligurische Bauweise zeigen. Wenn man durch diese Orte spaziert, erkennt man überall die Handschrift alter Handwerker und die Spuren eines Lebens, das sich über Jahrhunderte kaum verändert hat.
Mit dem Zug können Besucher die Gemeinde über die Eisenbahnstrecke Genua-La Spezia erreichen, mit Verbindungen von größeren italienischen Städten wie Pisa und Mailand. Die beste Zeit zum Erkunden ist vom späten Frühling bis zum frühen Herbst, wenn das Wetter am stabilsten ist.
Das Gebiet ist durchzogen von einem Netzwerk alter Maultierpfade, die die fünf Dörfer miteinander verbinden und einen Weg zwischen Olivenhainen und dem Meer bieten. Diese historischen Routen sind heute noch begehbar und offenbaren die alten Handelswege der Region.
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