Lerici, Küstenstadt in der Provinz La Spezia, Italien
Lerici ist eine Gemeinde an der östlichen Küste des Golfs von La Spezia in Ligurien, mit einem Hafen und Badestränden unterhalb einer Klippenfestung. Die Uferpromenade führt an farbigen Häusern vorbei, und schmale Gassen steigen zum höher gelegenen Schloss hinauf, das über das Wasser wacht.
Im Mittelalter wechselte der Ort mehrfach zwischen Genua und Pisa, bis er 1479 endgültig genuesisch wurde. Die Festung San Giorgio stammt aus dem Jahr 1152 und sicherte den Hafen über Jahrhunderte gegen Seeräuber und Invasoren.
Der Name Golf der Dichter bezieht sich auf die literarischen Besucher des 19. Jahrhunderts, die sich an diesen Ufern aufhielten und über die Landschaft schrieben. Heute spazieren Reisende entlang derselben Promenade und sehen dieselben Ausblicke, die damals Verse inspirierten.
Fährverbindungen vom Hafen aus ermöglichen Tagesausflüge zu den Dörfern der Cinque Terre und nach Porto Venere, sodass man die Küste vom Meer aus erkunden kann. Die Altstadt liegt am Hang, daher sollte man bequeme Schuhe für steile Treppen und Kopfsteinpflaster mitbringen.
Das Schloss beherbergt ein Museum für Paläontologie, in dem Fossilien von Dinosauriern und prähistorischen Meerestieren ausgestellt sind, die in der Umgebung gefunden wurden. Die Sammlung zeigt, dass diese Küste einst von Reptilien und flachen warmen Meeren bewohnt war.
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