Massa Marittima, Mittelalterliche Hügelstadt in der Provinz Grosseto, Italien
Massa Marittima ist eine Stadt auf einem Hügel in der Provinz Grosseto und erhebt sich mit Steingebäuden, die in konzentrischen Ringen um einen zentralen Platz angeordnet sind. Die mittelalterliche Struktur zeigt sich in engen Gassen und einer Kathedrale, die das Zentrum des Ortes bildet.
Die Stadt entstand, als der bischöfliche Sitz im 11. Jahrhundert von der Küste ins Inland verlegt wurde, um Piratenangriffen zu entgehen. Später wurde sie ein wichtiges Zentrum für den Bergbau und die Metallverarbeitung in der Region.
Der Dom San Cerbone zeigt romanische Architektur mit aufwändigen Steinmetzarbeiten und beherbergt wertvolle Kunstwerke aus dem Mittelalter. Die Piazza Garibaldi vor der Kirche ist der Ort, wo sich das öffentliche Leben der Stadt konzentriert.
Das Bergbaumuseum zeigt die Metallgeschichte der Region durch Mineralsammlungen und nachgebildete unterirdische Gänge, die man besichtigen kann. Die Stadt selbst ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die engen mittelalterlichen Straßen nicht für Fahrzeuge geeignet sind.
Die Fonte dell'Abbondanza zeigt ein mittelalterliches Fresko mit einem Baum, der ungewöhnliche Früchte trägt und erst 1999 bei Restaurierungsarbeiten entdeckt wurde. Das Kunstwerk ist eines der seltenen Beispiele dekorativer Details aus dieser Epoche, die noch heute erhalten sind.
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