Monte Argentario, Küstenhalbinsel in der Toskana, Italien
Monte Argentario ist ein Vorsprung an der toskanischen Küste, der durch drei schmale Landstreifen mit dem Festland verbunden ist und so zwei flache Wasserbecken an den Seiten entstehen lässt. Die hügelige Masse steigt auf etwa 635 Meter (2.080 Fuß) und trägt Macchia-Bewuchs sowie steile Abschnitte, die zum Meer hin abfallen.
Der Landstrich gehörte lange zum Königreich Neapel und kam im 18. Jahrhundert endgültig zur Toskana. Die spanische Herrschaft hinterließ befestigte Türme entlang der Küste, die noch heute an den Hängen zu sehen sind.
Der Name leitet sich vom silbernen Glanz der nackten Felsen bei bestimmten Lichtverhältnissen ab, der früher Seefahrer von weitem anzog. Heute nutzen Einheimische die geschützten Buchten für kleine Fischerhäfen und Anleger, die das tägliche Leben prägen.
Wer die höheren Bereiche erkunden möchte, sollte festes Schuhwerk tragen und genug Wasser mitnehmen, da die Wege steil und uneben sein können. Am besten startet man früh am Morgen oder am späten Nachmittag, wenn die Hitze nachlässt.
An einer Stelle an der Ostseite wachsen wilde Palmen zwischen den Felsen, die von einem ungewöhnlich milden Kleinklima profitieren. Diese Pflanzen haben sich dort ohne menschliches Zutun angesiedelt und gedeihen in einer Umgebung, die an den Mittelmeerraum vor Jahrtausenden erinnert.
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