Santa Fiora, Mittelalterliche Gemeinde in der Provinz Grosseto, Italien
Santa Fiora ist eine Gemeinde in der Provinz Grosseto auf einem Trachytfelsen in 687 Metern Höhe gelegen. Der Ort ist in drei Stadtteile unterteilt - Castello, Borgo und Montecatino - die jeweils unterschiedliche architektonische Merkmale aufweisen.
Das Gebiet wurde 1439 durch die Heirat von Cecilia Aldobrandeschi und Bosio Sforza von der Herrschaft der Familie Aldobrandeschi zur Familie Sforza übertragen. Dieser Wechsel markierte einen neuen Abschnitt in der politischen Geschichte des Ortes.
Die Pfarrkirche Santa Flora und Lucilla ist das religiöse Zentrum des Ortes und enthält Terrakottawerke von Andrea della Robbia. Diese kunsthandwerklichen Arbeiten zeigen die künstlerische Bedeutung, die der Ort während der Renaissance hatte.
Das Palazzo Sforza Cesarini beherbergt das Monte Amiata Museum for Mining, das Methoden der Quecksilbergewinnung dokumentiert, die die Region prägte. Die Hänge ringsum bieten Wandermöglichkeiten mit Blicken auf die umliegende Landschaft.
Die Kirche Madonna della Neve hat einen Glaspboden, durch den man die Quelle des Flusses Fiora direkt unter den Füßen fließen sieht. Dieses seltene Merkmal verbindet das Gebäude mit dem natürlichen Wasser, das die Region durchfließt.
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