Scarlino, italienische Gemeinde
Scarlino ist eine kleine Stadt auf einem Hügel in der Toskana, etwa 250 Meter über dem Meer gelegen. Die Siedlung wird durch die befestigte Rocca Aldobrandesca gekrönt, ein Schloss mit charakteristischer fünfeckiger Form und drei unterschiedlichen Wachtürmen, das die Straßen und Gassen darunter überragt.
Die Ursprünge von Scarlino lassen sich bis zu den Etruskern zurückverfolgen, später nutzten die Römer den Hafen Scabris. Im 13. Jahrhundert befestigten die Pisaner die Anlage mit einer Burg, die später von der Adelsfamilie Aldobrandeschi im 11. Jahrhundert übernommen und verstärkt wurde.
Der Name Scarlino stammt aus einer gotischen Bezeichnung für eine Fackelfeuer-Prozession und erinnert an die Rolle des Ortes als Hafenstadt in römischer Zeit. Die engen Gassen und alten Steingebäude zeigen heute noch, wie Menschen hier über Jahrhunderte hinweg gelebt und gearbeitet haben.
Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da die Gassen sehr eng und die Wege zum Schloss steil sind. Die beste Zeit zum Erkunden ist früh morgens oder später am Nachmittag, wenn es cooler ist und weniger Menschen unterwegs sind.
Der Strand Cala Violina verdankt seinen Namen dem Geräusch, das der Wind beim Durchströmen der Felsklippen erzeugt und an Geigenklänge erinnert. Dieses seltene akustische Phänomen macht den Besuch besonders merkwürdig und ist schwer zu vergessen.
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