Abtei Praglia, Benediktinerkloster in Teolo, Italien
Die Abtei Praglia ist ein Benediktinerkloster in Teolo, das zur Basilica minor erhoben wurde und sich durch Renaissancearchitektur auszeichnet. Der Komplex umfasst vier Kreuzgänge, darunter einen botanischen mit roten Marmorsäulen, einen doppelten Kreuzgang, einen hängenden und einen rustikalen Kreuzgang.
Die Familie Maltraverso gründete das Kloster im Jahr 1080 und schenkte es den Benediktinern. Ab 1469 wurde der gesamte Komplex neu aufgebaut, während die Kirche der Aufnahme Mariens zwischen 1490 und 1550 vollendet wurde.
Die Mönche lesen während der gemeinsamen Mahlzeiten von einer marmornen Kanzel herab die Heilige Schrift vor, eine Gewohnheit, die das benediktinische Leben prägt. Der Speisesaal wird durch eine große Kreuzigung von Bartolomeo Montagna beherrscht, die den Raum zu einem Ort der Andacht macht.
Die Anlage liegt in hügeligem Gelände, das festes Schuhwerk und etwas Ausdauer beim Erkunden der verschiedenen Bereiche erfordert. Ein Labor zur Restaurierung alter Bücher und Handschriften befindet sich im Kloster und bewahrt historische Dokumente.
Der obere Saal zeigt an der Decke siebzehn Leinwandgemälde von G.B. Zelotti, einem Künstler des späten 16. Jahrhunderts, die in hölzerne Felder eingefügt sind. Die Gemälde bilden ein zusammenhängendes Programm, das die Kassettendecke belebt.
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