Poggio Bustone, Mittelalterliche Kommune in der Provinz Rieti, Italien
Poggio Bustone ist eine mittelalterliche Gemeinde in der Provinz Rieti, eingebettet in die bewaldeten Abhänge der Reatiner Berge im nordöstlichen Latium. Steingebäude schmiegen sich an den Hang und bilden enge Gassen, die sich zwischen Klöstern, Kapellen und Wohnhäusern winden.
Franz von Assisi kam 1208 mit sechs Gefährten hierher und gründete das erste franziskanische Kloster in diesem Gebiet. Während des folgenden Jahrhunderts bauten Mönche die Einsiedelei aus und schufen eine spirituelle Zuflucht in den Bergen über dem Tal von Rieti.
Die Einheimischen nennen den Ort San Francesco benedetto il popolo, eine Erinnerung an die Begrüßung des heiligen Franz. Heute pflegen Bewohner diese Verbindung durch Prozessionen entlang der steilen Wege zwischen dem Dorf und der Einsiedelei.
Mehrere markierte Wanderwege führen von der Ortsmitte bergauf zur Einsiedelei und zur Höhle der Offenbarungen oberhalb. Der Aufstieg erfolgt hauptsächlich über Treppen und steile gepflasterte Abschnitte, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität schwierig sein können.
Eine kleine Höhle oberhalb des Klosters zeigt die Stelle, wo der Heilige angeblich die Vergebung seiner Sünden empfing. Pilger hinterlassen oft kleine Steine oder Zettel am Eingang als Zeichen ihrer Absichten.
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