Cefalù, Mittelalterliche Küstenstadt in Sizilien, Italien
Cefalù ist eine Küstenstadt an der Nordküste Siziliens, die sich entlang eines sandigen Ufers unter einem steilen Felsen ausbreitet. Die engen Gassen im historischen Zentrum führen vom Hafen hinauf zur Kathedrale, während die Häuser aus honigfarbenem Stein zwischen der Küste und den grünen Hängen eingezwängt sind.
Griechische Siedler gründeten hier im 5. Jahrhundert vor Christus eine Kolonie, bevor arabische und normannische Herrscher den Ort im Mittelalter prägten. Roger II. ließ ab 1131 die Kathedrale errichten, die seine Macht und den Einfluss byzantinischer Baumeister zeigt.
Der Name stammt aus dem Griechischen und bedeutet Kopf, nach der Form des Felsens, der sich über den Dächern erhebt. Einheimische treffen sich am späten Nachmittag entlang der Uferpromenade, wo Familien spazieren gehen und Fischer ihre Netze ausbessern.
Der Bahnhof liegt etwas außerhalb des Zentrums, und von dort führt ein kurzer Spaziergang zum historischen Kern am Wasser. Früher Morgen und später Nachmittag sind gute Zeiten für einen Besuch, wenn weniger Reisende unterwegs sind und das Licht weicher wird.
Ein mittelalterliches Waschhaus aus Stein liegt unterhalb der Altstadt, gespeist von einer Quelle, die durch den Fels fließt. Die gemauerten Becken wurden bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts benutzt und sind heute noch zugänglich.
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