Albenga, Mittelalterliches Zentrum in der Provinz Savona, Italien
Albenga ist eine Kommune in der Provinz Savona mit einem befestigten Kern, in dem sich Gassen um einen zentralen Platz winden. Backsteinmauern umgeben das historische Zentrum, das sich von der Küste aus landeinwärts ausdehnt und von einem Flussbett begrenzt wird.
Die Siedlung entstand im 4. Jahrhundert vor Christus als Handelsposten ligurischer Stämme am Meer. Sie wurde im 1. Jahrhundert vor Christus Teil des Römischen Reichs und wuchs danach zu einer Hafenstadt mit regelmäßigem Straßenplan.
Der Name stammt aus einer Zeit, als ligurische Stämme das Land bewirtschafteten. Heute bemerken Besucher die vielen roten Backsteinbögen und schlanken Türme, die sich über niedrigen Häusern erheben.
Das Zentrum liegt etwa einen Kilometer vom Bahnhof entfernt und ist zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar. Der Eingang durch das alte Stadttor führt direkt zu den Hauptgassen, wo sich Läden und kleine Lokale aneinanderreihen.
Das fünfte Jahrhundert brachte ein Baptisterium mit zehn Außenseiten und acht Innenseiten hervor, das noch heute einen antiken Taufstein und frühchristliche Mosaike aus dem sechsten Jahrhundert birgt. Die ungewöhnliche Geometrie macht es zu einem seltenen Beispiel frühchristlicher Baukunst in Norditalien.
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