Ardea, Antike Kommune in der Metropolitanstadt Rom, Italien
Ardea ist eine Gemeinde in der Metropolitanstadt Rom, etwa 35 Kilometer südlich der Stadt gelegen, die sich zwischen der Mittelmeerküste und Binnengebieten erstreckt. Der Ort wird von den Resten antiker Strukturen geprägt und beherbergt das Giacomo-Manzù-Museum mit etwa 400 Kunstwerken.
Der Ort entstand als Zentrum des Rutuli-Volkes im 8. Jahrhundert v. Chr. und unterzeichnete im Jahr 444 v. Chr. einen bedeutenden Vertrag mit Rom. Diese frühe Beziehung zur aufstrebenden römischen Macht prägte die weitere Entwicklung der Siedlung.
Die romanische Kirche San Pietro Apostolo stammt aus dem 12. Jahrhundert und beherbergt in ihrem Inneren einen früheren Wehrturm, der von der mittelalterlichen Vergangenheit des Ortes zeugt. Dieser bauliche Zusammenhang zeigt, wie religiöse und defensive Funktionen über Jahrhunderte hinweg miteinander verwoben waren.
Das Giacomo-Manzù-Museum ist der Hauptanlaufpunkt für kulturelle Besuche und zeigt eine umfangreiche Kunstsammlung. Die Gegend ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln an Rom angebunden, was einen einfachen Zugang von der Hauptstadt aus ermöglicht.
Das Gebiet enthält vier unbekannte Tempel und Abschnitte einer Basilika aus dem Jahr 100 v. Chr., die unter den Überresten der antiken Siedlung sichtbar bleiben. Diese weniger bekannten archäologischen Stätten bieten Einblick in die religiöse und bauliche Komplexität der frühen römischen Welt.
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