Numana, Küstengemeinde in der Provinz Ancona, Italien
Numana liegt zwischen dem Monte Conero und der Adria und besteht aus einem oberen Stadtteil auf Klippen und einem unteren Bereich in Hafennähe. Die Gemeinde erstreckt sich über zwei unterschiedliche Höhenlagen und bietet zwei verschiedene Strandabschnitte mit unterschiedlichen Landschaften.
Die Siedlung begann im 6. Jahrhundert v. Chr. als wichtiges Handelszentrum, verlor aber nach der römischen Expansion an Bedeutung. Der Aufstieg von nahegelegenem Ancona führte später zum Niedergang der lokalen Handelsaktivitäten.
Das Heiligtum der Kruzifixe prägt das religiöse Leben des Ortes, mit Werken von Andrea Lilli, die Besucher in seinen Mauern entdecken. Die Kirche selbst ist ein Treffpunkt für Pilger und Einheimische, die hier Andachten halten und lokale Traditionen pflegen.
Der Ort ist in zwei Bereiche aufgeteilt, die man leicht zu Fuß erkunden kann, wenn man die Wege zwischen Klippen und Hafen nutzt. Besucher sollten bequemes Schuhwerk mitnehmen, da die Wege teilweise steil sind und zwischen den beiden Stadtteilen gute Kondition erfordert.
Der Sage nach gelangte ein Kruzifix, das der frühere Kaiser Karl dem Großen gehörte, nach einem Sturm und Erdbeben in die Gegend. Das Artefakt wurde später entdeckt und ist mit einer faszinierenden Geschichte der kaiserlichen Großzügigkeit verbunden.
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