Formia, Küstensiedlung in Latium, Italien
Formia ist eine Gemeinde in der Provinz Latina an der tyrrhenischen Küste zwischen Rom und Neapel, eingebettet zwischen Küstenebene und den Hängen der Aurunci-Berge. Der Ort erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang des Wassers und verbindet flache Strandabschnitte mit höher gelegenen Wohnvierteln, die Blick auf den Golf von Gaeta bieten.
Die Römer übernahmen die Siedlung 338 v. Chr. und entwickelten sie zu einem beliebten Wohngebiet für wohlhabende Familien, die hier Villen entlang der Via Appia errichteten. Cicero, der hier lebte und starb, gehörte zu den bekanntesten Bewohnern der antiken Zeit.
Der Name leitet sich vom griechischen Hormiae ab, das auf die geschützten Ankerplätze verweist, die Seefahrer hier fanden. Heute zeigt sich diese maritime Verbindung in den Fischerhäfen und den Restaurants entlang der Uferpromenade, wo die lokale Küche noch immer vom Meer geprägt wird.
Die Bahnlinie nach Rom und Neapel macht Tagesausflüge einfach, während Fähren von hier zu den Pontinischen Inseln ablegen. Der Küstenweg und die Hügel dahinter eignen sich für kurze Wanderungen mit Aussicht auf das Meer.
Eine Turmruine am Rand der Via Appia wird seit Jahrhunderten mit Cicero verbunden, obwohl keine Inschrift die Identität bestätigt. Die Struktur bleibt trotzdem ein Bezugspunkt für Besucher, die das römische Erbe der Gegend erkunden.
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