Ponza, Mittelmeerinsel in Latium, Italien
Ponza ist eine Insel im Tyrrhenischen Meer vor der Küste von Latium in Italien. Die größte Insel des Pontinischen Archipels erstreckt sich über etwa 9 Kilometer Länge und 2 Kilometer Breite.
Römische Familien errichteten hier Villen während der Kaiserzeit, doch nach dem Fall des Reiches blieb die Insel unbewohnt. Im 18. Jahrhundert siedelten die Bourbonen erneut Menschen auf Ponza an.
Der Name der Insel leitet sich vom lateinischen Wort Pontia ab, das die natürlichen Steinbrücken entlang der Küste bezeichnet. Fischer arbeiten noch immer in kleinen Häfen, und lokale Familien vermieten Zimmer in pastellfarbenen Häusern.
Ferries fahren von Anzio Colonia aus ab, einer Bahnstation südlich von Rom. Die Überfahrt dauert etwa 90 Minuten und die Boote verkehren mehrmals täglich in der Sommersaison.
Viele Bewohner emigrierten im frühen 20. Jahrhundert nach New York und kehrten später zurück. Diese Verbindung brachte eine englischsprachige Gemeinde hervor, die bis in die 1940er Jahre bestand.
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