Terracina, Küstenkommune in der Provinz Latina, Italien
Terracina ist eine Küstenstadt in der Provinz Latina, die sich zwischen den Volskerbergen und dem Tyrrhenischen Meer erstreckt und einen natürlichen Hafen sowie lange Sandstrände bietet. Die Altstadt erhebt sich auf einem felsigen Vorgebirge, während sich der moderne Teil entlang der flachen Küste mit Promenaden und Fischerbooten ausbreitet.
Die Siedlung entstand als volskische Stadt namens Anxur und wurde 329 v. Chr. römische Kolonie, nachdem die Römer die Region erobert hatten. Der Bau der Via Appia im Jahr 312 v. Chr. machte den Ort zu einem wichtigen Etappenort auf der Hauptstraße zwischen Rom und Süditalien.
Der Name Anxur bezeichnete ursprünglich die Festung auf dem Berg und wurde später für die gesamte Stadt verwendet, während die Ebene unten am Meer Tērrăcīna genannt wurde. Die Architektur verbindet römische Ruinen mit mittelalterlichen Häusern, die sich an den Hang schmiegen, und modernen Wohnvierteln entlang der Küste.
Die Stadt liegt 56 Kilometer südöstlich von Rom und ist über die Via Appia mit dem Auto sowie mit regelmäßigen Zugverbindungen erreichbar. Die Altstadt auf dem Hügel erreicht man zu Fuß über steile Gassen, während die Strandpromenade flach und leicht zugänglich ist.
Der Jupitertempel auf dem Gipfel steht 227 Meter über dem Meeresspiegel und bietet einen Blick über die ehemaligen Pontinischen Sümpfe, die im 20. Jahrhundert trockengelegt wurden. Die Tempelplattform wurde auf gewaltigen Gewölben errichtet, die noch heute erhalten sind und als technische Meisterleistung der römischen Ingenieurskunst gelten.
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