Castrocaro Terme e Terra del Sole, italienische Gemeinde
Castrocaro Terme e Terra del Sole ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Forli-Cesena, die aus zwei historischen Siedlungen besteht: der älteren Festung von Castrocaro und der später erbauten Stadt Terra del Sole. Die Gegend ist bekannt für ihre Thermalquellen, die noch heute genutzt werden, und für ihre gut erhaltenen mittelalterlichen Strukturen mit Mauern, Türmen und befestigten Gebäuden.
Die Gegend wurde bereits in vorromischer Zeit von umbrischen und picenischen Völkern besiedelt, aber die erste sichere Erwähnung einer Burg stammt aus dem Jahr 1035. Im Mittelalter wechselte die Kontrolle mehrfach zwischen der Kirche, Florenz und lokalen Adelsfamilien, bis die Festung 1676 entmilitarisiert wurde und sich die Region zur Landwirtschaft entwickelte.
Der Ort trägt den Namen Castrocaro, der aus dem Lateinischen stammt und "Kastell" bedeutet, während Terra del Sole "Land der Sonne" heißt. Beide Namen spiegeln die Bedeutung dieser Orte als Befestigungen und Machtzentren wider, und heute können Besucher in den Straßen und Gebäuden die Spuren dieser Vergangenheit entdecken.
Der Ort ist klein und zu Fuß erkundbar, mit gepflasterten Straßen, die durch alte Gebäude führen und leicht zu navigieren sind. Die Thermalanlage ist ganzjährig geöffnet und bietet warme Bäder mit modernen Einrichtungen, während die Festung tagsüber besucht werden kann, um die Museen und Aussichtstürme zu erkunden.
Ein Olivenbaum im Innenhof der Festung ist über 300 Jahre alt und wächst noch immer, ein stilles Zeugnis der langen Geschichte des Ortes. Besucher können auch die Dungeons Tower sehen, einen dunklen Teil der Festung, wo Gefangene einmal gehalten wurden und der heute düstere Einblicke in die Vergangenheit bietet.
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