Riccione, Badeort in der Emilia-Romagna, Italien.
Riccione ist eine Gemeinde an der Adriaküste in der Provinz Rimini, zwischen größeren Badeorten gelegen. Die bebaute Zone erstreckt sich vom Strand landeinwärts über flaches Gelände mit Palmenalleen und Hotelblocks.
Die Eisenbahnlinie zwischen Bologna und Ancona erreichte das Gebiet 1861 und brachte die ersten Urlauber an die Küste. Zwei Jahrzehnte später begann der Bau von Pensionen und Villen, die das Fischerdorf in einen Badeort verwandelten.
Der Name leitet sich von "ricius" ab, einem lateinischen Wort für Igel, das einst die alte römische Siedlung bezeichnete. Heute bewahren einige Straßennamen und öffentliche Plätze diese Verbindung zur antiken Vergangenheit.
Der Bahnhof verbindet die Gemeinde mit anderen Städten entlang der Küste und ermöglicht Tagesausflüge ohne Auto. Fahrräder sind weit verbreitet, da das Gelände flach ist und breite Radwege parallel zum Strand verlaufen.
Das Ospedale Ceccarini wurde ursprünglich als kleine Klinik für Sommergäste eröffnet und dient heute das ganze Jahr über. Der Gründer war ein lokaler Arzt, der seine Praxis in ein öffentliches Krankenhaus umwandelte, um sowohl Einheimische als auch Touristen zu versorgen.
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