Santarcangelo di Romagna, Mittelalterliche Kommune in der Provinz Rimini, Italien
Santarcangelo di Romagna ist eine Gemeinde in der Provinz Rimini, die sich über sanfte Hügel zwischen zwei Flusstälern erstreckt und deren historischer Kern auf einer Erhebung oberhalb der Ebene liegt. Die Via Emilia durchquert das Gebiet und verbindet die alten Straßen mit modernen Wohnvierteln, die sich bis zur Küstenebene hinziehen.
Die Siedlung entstand als römische Station entlang der Via Emilia und wurde im Mittelalter ein befestigter Ort unter wechselnder Herrschaft. Die Familie Malatesta baute im 15. Jahrhundert die Burg auf dem Hügel aus und festigte ihre Kontrolle über die Region, bis die päpstlichen Truppen das Gebiet übernahmen.
Die schmale Piazza Ganganelli wird von einem Triumphbogen aus dem 18. Jahrhundert begrenzt und zeigt klassizistische Linien, die an römische Vorbilder erinnern. Hier treffen sich Einwohner zum Markt am Mittwoch und Samstag, wenn Händler frisches Obst, Käse und Textilien anbieten.
Der Bahnhof liegt in der unteren Stadt nahe der Via Emilia und verbindet den Ort mit der Küstenstadt Rimini, die etwa 10 Kilometer entfernt ist. Vom Bahnhof aus führt ein Anstieg durch Wohnstraßen zum historischen Ortskern auf dem Hügel, den man in etwa 15 bis 20 Minuten zu Fuß erreicht.
Unter den Straßen und Plätzen verläuft ein Netz aus über 160 Grotten, die in den weichen Tuffstein gegraben wurden und deren Ursprung teilweise unklar bleibt. Einige Höhlen waren im Zweiten Weltkrieg Luftschutzkeller, während andere wahrscheinlich für die Lagerung von Wein oder Lebensmitteln dienten.
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