Civita di Bagnoregio, Altes Dorf auf Tuffsteinklippen in der Provinz Viterbo, Italien
Civita di Bagnoregio ist ein Dorf auf einem Tuffsteinplateau in der Provinz Viterbo, das nur über eine schmale Fußgängerbrücke erreichbar ist. Die Brücke führt vom Hauptort Bagnoregio hinüber und endet vor den mittelalterlichen Toren der kleinen Siedlung.
Die Etrusker gründeten die Siedlung vor etwa 2500 Jahren auf dem Felsplateau. Ein Erdbeben im Jahr 1695 beschädigte große Teile des Ortes und trieb viele Einwohner zur Abwanderung.
Die Kirche San Donato bewahrt Fresken aus dem 16. Jahrhundert und dient als Mittelpunkt für die wenigen Bewohner, die noch dort leben. Der Ort trägt den Beinamen „die sterbende Stadt
Der Zugang erfolgt ausschließlich zu Fuß über die Brücke, Autos sind nicht erlaubt. An Wochenenden und Feiertagen ist mit mehr Besuchern zu rechnen als unter der Woche.
Der vulkanische Tuffstein unter dem Dorf erodiert fortlaufend, sodass Teile der Klippen regelmäßig abbrechen. Diese Erosion hat über die Jahrhunderte die ursprüngliche Form der Siedlung stark verändert.
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