Licata, Küstenkommune im Süden Siziliens, Italien
Licata ist eine Küstenstadt im Süden Siziliens mit Blick auf das Mittelmeer und etwa 20 Kilometer Küstenlinie. Im Osten liegen Sandstrände, während das westliche Ufer felsiger ausfällt und zahlreiche kleine Buchten bietet.
Die Siedlung entstand zwischen dem 12. und 8. Jahrhundert vor Christus als phönizischer Handelsposten für den Warenaustausch im Mittelmeerraum. In römischer Zeit wurde sie zu einem wichtigen Hafen für den Export von Getreide aus dem sizilianischen Hinterland.
Das Teatro Re Grillo aus dem Jahr 1922 zeigt Merkmale des Jugendstils und dient als Hauptspielstätte für Aufführungen und lokale Kulturveranstaltungen. Die Architektur verbindet verschnörkelte Elemente mit klaren Linien und schafft einen Rahmen für Theater und Konzerte.
Die Strände im Osten eignen sich gut zum Baden und sind im Sommer tagsüber belebter als die felsigen Abschnitte weiter westlich. Ein Spaziergang entlang der Küstenpromenade bietet Ausblicke auf das Meer und verbindet verschiedene Uferzonen miteinander.
Das Castel Sant'Angelo wurde im 16. Jahrhundert von spanischen Herrschern errichtet und erhebt sich auf einem Hügel über dem Golf von Gela und der Mündung des Salso. Von dort aus ließ sich die Küste in beide Richtungen überwachen und ankommende Schiffe frühzeitig erkennen.
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