Porto Empedocle, Küstenhafen in Sizilien, Italien
Porto Empedocle ist eine Hafenstadt im Freien Gemeindekonsortium Agrigento an der Südküste Siziliens, die sich über flaches Küstengelände erstreckt und durch ihre Anlegestellen geprägt wird. Die Siedlung gliedert sich in ein älteres Zentrum mit engen Gassen und einen moderneren Hafenbereich mit Lagerhallen und Verwaltungsgebäuden entlang der Kaimauern.
Die Ansiedlung entstand im 15. Jahrhundert als Hafen für Agrigento und trug ursprünglich den Namen Marina di Girgenti, bevor sie sich als Umschlagplatz für Getreide etablierte. Im 19. Jahrhundert kam der Schwefelexport hinzu, der den Ort zu einem der wichtigsten Häfen für dieses Mineral auf der Insel machte.
Der Hafen entwickelt sich im Takt der Fischerboote, die bei Tagesanbruch mit ihrem Fang zurückkehren und die Kaimauern mit frischer Ware beleben. Lokale Familien pflegen hier seit Generationen die Techniken der Seefahrt und prägen den Alltag am Wasser durch ihre Routinen und Bräuche.
Der Zugang zum Hafen erfolgt über die Hauptstraße, die das Zentrum von Agrigento mit der Küste verbindet und Besuchern eine einfache Orientierung ermöglicht. Wer die Gegend erkundet, kann das Gelände zu Fuß durchqueren und findet Haltemöglichkeiten für kurze Pausen entlang der Kaimauern.
Im Jahr 2003 fügte die Gemeinde ihrem offiziellen Namen zeitweise den Zusatz Vigata hinzu, der den fiktiven Handlungsort der Krimiserie Commissario Montalbano aufgriff. Diese ungewöhnliche Umbenennung sollte die Verbindung zu den Romanen des Schriftstellers Andrea Camilleri sichtbar machen, bevor die ursprüngliche Bezeichnung wieder eingeführt wurde.
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